Mit Gebärdensprache kommt man auch weit!

7. August 2018 von
Foto von Lisa van de Vlis
Lisa van de Vlis  ◦  970 Mal angeschaut  ◦  3 Minuten Lesezeit
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Ein besonderes Abenteuer, in dem ich gelernt habe was ich alles kann.

Arbeiten im Ausland ist immer etwas, was Herausforderungen mit sich bringt. Herausforderungen und eine fantastische Geschichte. Meine Freundin und ich leiten diesen Sommer ein Hotel in Österreich. Was ist also mein Beruf? Hotelverwaltung, Rezeptionistin, Servicekraft, Chefkoch; all diese Rollen erfüllen wir selber. Wir haben ein Kammermädchen, mit ihr spreche ich eine Mischung aus Deutsch, Niederländisch und Ungarisch (Ja, ich habe sogar ein bisschen Ungarisch gelernt!).

Bevor ich hier zu Arbeiten begann habe ich die Hotelfachschule abgeschlossen. Ich bin noch vor der Zeugnisvergabe losgefahren, um in Österreich zu arbeiten. In der Hotelschule hatte ich Deutsch als Schulfach, darum dachte ich, ich würde das schon schaffen. Ich war noch nie in Österreich und wusste darum natürlich nicht, was mich erwartete. In Tirol wird zwar Deutsch gesprochen, aber mit einem sehr starken Akzent. Außerdem gibt es hier alle möglichen Begrüßungen, die ich noch nicht kannte. Weil ich vieles nicht verstand machte ich einfach den Ton nach, in der Hoffnung, man würde mich schon verstehen. Jetzt, als Hotelverwalterin, hat man natürlich Kontakt zu allen möglichen Menschen; dem Bäcker, dem Metzger, dem Großhändler, aber auch zum Beispiel zu einem Klempner (den Letzten verstand ich kaum, denn er hatte einen noch stärkeren Akzent). Das Resultat davon ist natürlich, dass man sich die Hälfte der Zeit nicht versteht. Aber man muss trotzdem eine Lösung finden, denn man arbeitet schließlich in Österreich. Es ist  sehr wichtig, dass man weiß, wie man mit anderen Menschen bespricht. Ich habe gelernt, dass man auch mit Gebärdensprache weit kommt, wenn man im Ausland arbeitet.

Warum habe ich mich dafür entschieden, in Österreich zu arbeiten und nicht in den Niederlanden?
Jeder der schonmal in Hotels, Restaurants oder Bars gearbeitet hat weiß, dass es viel und vor allem wie hart die Arbeit ist. Aber was haben wir in unserer Freizeit tolle Dinge gesehen und erlebt.

Wenn du jemals die Chance hast, Österreich im Sommer zu erleben, gehe dann Rodeln in Saalfelden. Hier kannst du für ca. 15 Euro mit der Bergbahn nach oben fahren und dann den ganzen Weg nach unten mit der Sommerrodelbahn fahren. Oder was hältst du von Kitzbühel? Dieses Dorf ist durch die vielen bunten Häuschen eines der schönsten Dörfer der Gegend. Und hier kannst du herrlich Mittag essen!

Wenn du shoppen gehen möchtest solltet du allerdings ein gut gefülltes Portmonee mitbringen, denn es ist hier nicht günstig. Nur ca. 20 Minuten entfernt von dem Dorf in dem wir wohnen befindet sich der Pillersee. Das Wasser ist eiskalt. Zum Glück wird es im Sommer manchmal ziemlich warm. Wir hatten viele tolle Tage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius.

Auch nennenswert ist ist das Dorf St. Johann. Thuis van Domicil: ein Restaurant wo man das leckerste Curry in der ganzen Umgebung essen kann, sowie die Weinkiste: ein Weinhandel wo man die außergewöhnlichsten Weine in ganz Österreich kaufen kann.

Meine Erfahrung mit dem Arbeiten in Österreich: Ein besonderes Abenteuer, wobei ich gelernt habe was ich alles kann: eine neue Sprache und ein neuer Job in dem ich mitten in einer beeindruckenden Umgebung lebe.

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Hotelverwaltung Österreich Hotel

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