Schauspielerin, olympischer Champion und berühmt!

6 August 2018 von
Foto von Femke Postma
Femke Postma  ◦  804 Mal angeschaut

Jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, vermisse ich die Kinder, die mich verfolgen, die Eltern die mir im Miniclub halfen und das verrückt sein schon ein bisschen.

Wenn man mich vor zehn Jahren gefragt hätte was ich gerne werden wolle, dann hätte ich geantwortet: 'Schauspielerin, Präsentatorin und olympischer Champion". Inzwischen sind diese Pläne verändert und ich beginne nach dem Sommer mein Medizinstudium; etwas ganz anderes. Trotzdem durfte ich diesen Sommer Schauspielerin sein und wurde ich wie ein Top-Sportler betrachtet. Nämlich auf dem Campingplatz, auf dem ich arbeite und wo mich jeder kennt.
Als Animateurin ist man das Gesicht des Campingplatzes, du bist eine laufende Enzyklopädie und (wenn du deine Arbeit gut machst) mögen dich alle Kinder unheimlich gerne. Du bist immer in der Rolle der Animateurin, also auch wenn du um 3 Uhr nachts zur Toilette gehst. Wenn du jemanden entgegen kommst musst du immer fröhlich und freundlich sein. Ich finde das super und habe viele Menschen kennen gelernt und viele Freunde gefunden, währen meiner Arbeit im Ausland. Trotzdem kann es manchmal schwierig sein, zum Beispiel, wenn man sich mal nicht so gut fühlt. Dann kommt man wieder zu Punkt 1: Schauspielen. Ich habe diesen Sommer vor allem gut gespielt das meine Kollegen und ich "best friends" waren, denn die meisten Menschen merkten erst das es nicht immer so gut lief, als ich davon erzählte.
Jeden Tag eine halbe Stunde Aquagym und eine halbe Stunde Minidisco. Ich mag Sport, springen, tanzen und verrückt sein und ich bin immer etwas fanatisch. Jeden tag wieder habe ich geglänzt wie ein olympischer Champion. Leider bekommt man beim Top-Sport auch Verletzungen, darum musste ich die letzten drei Wochen mit einem verbundenen Knöchel rumlaufen. Es war die Schmerzen jedoch wert, denn es ist trotzdem toll all die Arme aus dem Wasser sehen zu kommen während du auf dem Beckenrad die Übungen vorzeigst. Und was war es doch schön, all die Kinder mittanzen zu sehen während du selber wie ein Idiot zur Musik der Minidisco zappelst.
Wie ich schon sagte, der ganze Campingplatz kennt dich und viele Menschen wollen etwas für dich tun. Ich bekam oft trinken, wurde oft für Familienabende eingeladen und/oder zusammen zu essen. Ich bekam echte Pfannkuchen (mit Speck) und natürlich gaaaanz viele Zeichnungen!
Jetzt wo ich wieder zu Hause bin vermisse ich die Kinder, die mich verfolgen, die Eltern die mit halfen und das verrück sein schon ein bisschen. Auf der anderen Seite bin ich auch unglaublich froh, dass ich wieder mein eigenes Zimmer habe und in meinem eigenen Bett schlafe. Und natürlich, dass meine Mutter die Wäsche für mich macht. Der #sommermeineslebens ist schon wieder vorbei, was ging die Zeit doch schnell. Ich habe tolle Erfahrungen gemacht, während des arbeiten im Ausland und habe dort unglaublich viel gelernt.

Ähnliche Stellen