Meine unfassbar schöne Zeit in Malta!

6. September 2018 von
Foto von Birga Tillner
Birga Tillner  ◦  2267 Mal angeschaut  ◦  2 Minuten Lesezeit
malta

Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.

Schon seit meiner frühen Kindheit gehört Reisen zu einer meiner liebsten Beschäftigungen! Im Alter von zwei Jahren ging es das erste Mal für mich ins Flugzeug in die Karibik. Seither bin ich insbesondere sehr affin für sonnige Reiseziele.
Neben meiner Vorliebe fürs Reisen, gehört das Erlernen von Fremdsprachen und das Kennenlernen neuer Leute zu meinen Leidenschaften. Kurz vor dem Sommer war ich noch nicht sicher was ich während meiner Semesterferien machen wollte. Es war mir sehr wichtig einen Sommerjob zu haben aber auch die Möglichkeit, neue und unbekannte Orte zu erkunden. Somit suchte ich nach Stellenangeboten im Internet und stoß auf den Job als Betreuerin für Jugendsprachreisen in Malta. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer und somit schickte ich meine Bewerbung direkt ab. In den folgenden Tagen erhielt ich eine Zusage und das Unternehmen benachrichtigte mich direkt, dass mein Flug auch schon gebucht sei. Nun stellte sich mir nur eine Frage: Wo ist hier der Haken? Arbeiten wo andere Leute Urlaub machen und dazu noch alles bezahlt bekommen, wie ist das möglich?
Malta
Allerdings hatte ich gar keine Zeit allzu lange über diese Frage nachzudenken, denn eine Woche nach meinem Semesterende ging mein Flug bereits. Am Flughafen war es erst ein seltsames Gefühl für mich zu wissen, dass ich meinen ganzen Sommer an einem Ort verbringen werde, der mir noch unbekannt ist und dort niemanden zu kennen. Aber ich stellte mich dieser Herausforderung, worüber ich im Nachhinein super glücklich bin.
blumen
Am Flughafen wurde ich direkt sehr herzlich in Empfang genommen. Nun ging es direkt in meine Unterkunft. Ich war in der Universitätsresidenz in Malta untergebracht. Mein Zimmer war sehr klein aber ich hatte mich vorab über den Lebensstandard in Malta informiert und wusste, dass es nicht mit Deutschland zu vergleichen war. Außerdem würde ich sowieso kaum Zeit dort verbringen da ich die nächsten Wochen hauptsächlich unterwegs sein sollte.
meer
Das Abenteuer nahm nun seinen Lauf. Ich übernahm die Verantwortung für ca. 15 Jugendliche aus Kolumbien, Deutschland, der Ukraine und Russland. Neben all diesen liebenswürdigen Kindern lernte ich auch meine Mitbetreuer kennen, die aus Deutschland, Kolumbien und Portugal kamen. Zusammen hatten wir alle eine traumhafte Zeit! Die Arbeit an sich war manchmal anstrengend aber die Insel Malta zog mich direkt mit ihrer Schönheit in ihren Bann.
grotte
Mein absolutes Highlight war die Insel Gozo die zu Malta gehört. Die traditionellen Märkte, das kristallklare Meer und die Küstenlandschaft war wunderschön. Aber auch die malerischen Gassen der Hauptstadt Vallettas waren der perfekte Ort um den Arbeitstag auf einer Terrasse ausklingen zu lassen.
Ich bereue es keine Sekunde meinen Sommer auf Malta verbracht zu haben. In dieser Zeit habe ich unfassbar viele neue Menschen kennenlernen dürfen und bin über mich hinausgewachsen. Es war das Beste was ich hätte tun können. Meiner Meinung nach sollte jeder die Chance nutzen und Arbeitserfahrung im Ausland sammeln.
straat

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