Laura's Auslandsabenteuer Teil 1: “When you know, you know”

2. April 2020 von
Foto von Laura Spiekermann
Laura Spiekermann  ◦  206 Mal angeschaut  ◦  2 Minuten Lesezeit
Laura USA

Bereits mit 16 Jahren habe ich darüber nachgedacht, für eine längere Zeit im Ausland zu leben und zu arbeiten. Für meine Eltern war es wichtig, dass ich warte bis ich volljährig bin und somit bin nach meinem Abitur als Au Pair nach Amerika gegangen. Erfahre im Folgenden was mich dort alles erwartete und was ich erleben durfte!

Da ich gerne mit Kindern arbeite, fiel mir die Entscheidung leicht und ich wusste, dass ich als Au Pair arbeiten möchte. Ich hatte etwas Sorge, dass ich nicht die richtige Gastfamilie finde und meine Entscheidung bereuen werde. Deshalb habe ich mich mit anderen Au Pairs ausgetauscht, die meinten, wenn es die richtige Familie ist merkt man es sofort. So war es auch, ganz nach dem Motto „When you know, you know“, somit habe ich die perfekte Gastfamilie in Minnesota gefunden. 

 

Auch wenn ich mir früh sicher war, dass ich im Ausland arbeiten möchte, als der Abreisetag näher kam wurden die Zweifel immer größer. Ich hatte noch nie etwas von Minnesota gehört und hatte Angst enttäuscht zu werden und mitten im Nirgendwo zu wohnen. Ich hatte Angst meine Freunde und Familie zu sehr zu vermissen und mich nicht auf englisch verständigen zu konnte. Jedoch war aufgeben keine Option und ich habe mich ins Abenteuer gestürzt. 

Laura auf der Route 66

In Minnesota wurde ich liebevoll von meiner Gastfamilie empfangen. Ich muss ehrlich sagen, die ersten Wochen waren nicht einfach. Der Unterschied war riesig, die Kultur ist ganz anders und ich hatte plötzlich Verantwortung für zwei kleine Jungs. Zudem war ich nie zuvor so lange und so weit von zu meiner Familie, Freunden und von zu Hause weg. Aber nach ein paar Wochen habe ich mich super eingelebt und war froh diesen Schritt gewagt zu haben. Es gab so viel zu entdecken, am Wochenende bin ich oft durch die USA gereist und habe viele verschiedene Städte kennen gelernt. 

Laura am Grand Canyon
Laura am Grand Canyon

Nach 12 Monaten im Ausland, hatte ich jedoch noch nicht das Gefühl wieder nach Hause gehen zu wollen. Deshalb habe ich mich entschieden noch ein weiteres Jahr im Ausland zu arbeiten. Meine Freunde und Familie waren jeder Zeit bei meiner Gastfamilie willkommen, trotzdem bin ich zwischendurch nach Hause geflogen um alle zu besuchen.

Laura

Die zwei Jahre in Amerika haben mich sehr positiv beeinflusst. Ich habe sehr viel über mich aber auch über andere gelernt. Wenn man einmal von zu Hause weg war ist es einfach neuen Anschluss an neuen Orten zu finden, man muss sich nur einmal überwinden und aus seiner Komfortzone raus. Deshalb rate ich jedem, wenn ihr es im Gefühlt habt ins Ausland gehen zu wollen, scheut euch nicht! Arbeiten im Ausland reizt dich noch mehr? Dann schaue dir unsere Möglichkeiten auf unserer Webseite an. Wir bei Grenzenlosarbeiten helfen euch gerne einen Job im Ausland zu finden.

 

Mich hat es nach meinen zwei Jahre Auslandsaufenthalt noch nicht zurück nach Deutschland gezogen. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, in den Niederlanden zu studieren. Wenn du mehr über meine Erfahrungen in den Niederlanden lesen möchtest, guck dir gerne auch meinen nächsten Blog an!

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