Arbeiten in Amerika ist „Work hard, Play hard“

4. Mai 2018 von
Foto von Konstantin Brehm
Konstantin Brehm  ◦  2598 Mal angeschaut  ◦  4 Minuten Lesezeit
Arbeiten in Amerika ist „Work hard, Play hard“

Arbeiten und leben in Los Angeles hat nicht nur meine sprachlichen Künste, sondern auch meine persönliche und professionelle Entwicklung sehr weitergebracht!

Zwischen September 2014 und Mai 2015 hatte ich das Privileg internationale Arbeits- und Lebenserfahrungen im Sunny State of California (Kalifornien – U.S.A.) sammeln zu dürfen. Ich möchte diesen Eintrag nutzen, um meine Motivation, Erfahrungen und Erlebnisse zu teilen und vielleicht auch, um den ein oder anderen Leser zu inspirieren und zu motivieren, den beruflichen Schritt hinter die deutsche Grenze zu wagen.

Bevor ich zu meinen Erlebnissen komme, möchte ich in einigen Sätzen darlegen, wie und warum ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, den Sprung über den großen Teich in Angriff zu nehmen. Die Gedanken begannen sich während meines Bachelor-Studiums zu entwickeln. Hier inspirierten und motivierten mich verschiedene Professoren und Tutoren, die ständig von ihren großartigen Berufserfahrungen im Ausland sprachen. Gemeinsam waren alle im Einklang, dass besonders meine Generation (Generation Y) und die Folgenden heutzutage flexibler denn je sein müssten, was den Standort des Arbeitsplatzes angeht. Man müsse immer bereit sein, im Ausland zu arbeiten. Daher würden viele Unternehmen speziell Acht geben, ob Bewerber Expertise im internationalen Raum vorlegen könnten. In Zeiten der wirtschaftlichen Globalisierung sei internationale Erfahrung das A&O für berufstätige Manager. Darüber hinaus begann ich mich mit dem Stichwort Unternehmertum immer mehr auseinanderzusetzen und entwickelte so ein Bedürfnis, die Nation kennenzulernen, die sich gerne über ihren anscheinend unnachahmlichen unternehmerischen Geist („Chasing The American Dream“) definiert. Vielleicht wird ja auch ein Stück American Dream für mich übrig sein? Im Juli erhielt ich also die Zusage für einen Praktikumsplatz in Huntington Beach/Orange County, im August erhielt ich mein U.S. Visum inklusive Arbeitserlaubnis und im September befand ich mich bereits im Flieger Richtung Los Angeles International Airport, voller Vorfreude und Spannung. Wie wird der 22-jährige Student, der in einem deutschen Dorf mit knapp 9 Tausend Einwohnern aufwuchs, in der amerikanischen Weltmetropole Los Angeles mit über 9 Millionen Einwohnern schlagen? Ich konnte es kaum erwarten, Fuß auf amerikanischen Boden zu setzen, neue Freunde und Arbeitskollegen kennenzulernen und natürlich auch mein Englisch auf ein neues Level zu bringen.

Rückblickend kann ich sagen, dass acht Monate wohnen, arbeiten und leben in Los Angeles/Orange County mich nicht nur in meinen sprachlichen Künsten, sondern auch in meiner persönlichen und professionellen Entwicklung sehr viel weitergebracht haben! Ich bin froh, diesen großen Schritt gewagt zu haben und möchte Leute ermutigen, ähnliche Wege zu gehen. Eine detaillierte Auflistung all meiner beruflichen und kulturellen Erlebnisse vor Ort würde höchstwahrscheinlich den Rahmen dieses Erfahrungsberichtes sprengen, aber was ich unbedingt sagen möchte ist, dass die Stadt Los Angeles, der Staat Kalifornien und die Kultur der Kalifornier unendlich viele positive Eindrücke bei mir hinterlassen haben.
Durch meinen Praktikumsplatz und durch private Kontakte habe ich mit vielen Unternehmern zusammenarbeiten und von ihnen lernen dürfen. Ich war umgeben von einer faszinierenden „Work hard, Play hard“-Einstellung! Durch all die verschiedenen Eindrücke und Inspirationen konnte ich sowohl meine Lebens- als auch Arbeitseinstellung weiterentwickeln. Das amerikanische Unternehmertum begeisterte mich seit Tag eins und meine Erwartungen wurden übertroffen: Ich wurde mit offenen Armen empfangen und konnte mich in Bereichen wie Web-Entwicklung, SEO, Marketing und Event-Management weiterentwickeln. Meine Vorgesetzen kümmerten sich sehr gut um mich und luden mich wöchentlich zu verschiedenen externen Networking-Events, internen Firmenveranstaltungen wie z.B. Abendessen oder Sportevents, Webinars ein und ermöglichten mir es sogar einen Tag lang das Leben an einem amerikanischen Filmset mitzumachen. Ich erfuhr eine unvergleichbare Freundlichkeit und weltoffene Einstellung der Kalifornier.
Außerdem haben die Region um Los Angeles und der kalifornische Staat so vieles zu bieten, dass leicht für eine äußerst ausgewogene Work-Life-Balance gesorgt war. Hollywood, Beverly Hills, Venice & Santa Monica Beach, San Diego, San Francisco, Las Vegas, der Grand Canyon, das Death Valley und ein Kurztrip über die amerikanisch-mexikanische Grenze sind Erfahrungen, die ich jedem stark ans Herz lege! Diese Städte und Wüstenregionen brachten die Linse meiner Kamera zum Glühen und meine Speicherkarte zum Dampfen! Bis zum heutigen Tage erinnere ich mich gerne daran zurück, wie ich den Highway 66 in meinem eigenen Auto Richtung Strand herunter-„cruiste“ und es kaum erwarten konnte, einen tollen Arbeitstag mit einer entspannten Sunset-Surf-Session zu krönen.
Problemlos könnte ich hier weitere coole Highlights wie am Fließband präsentieren, möchte nun aber meinen kleinen Einblick in mein berufliches Übersee-Abenteuer langsam beenden, indem ich nochmal hervorhebe, dass ich es guten Gewissens jedermann, ob jung oder alt, empfehlen kann, den eigenen Lebenslauf mit internationalen Arbeitserfahrung auszuschmücken und somit den beruflichen Schritt hinter die deutsche Grenze zu wagen! Ich hoffe, ich konnte mit meiner Erfahrung für Inspiration sorgen, so wie es meine Professoren und Tutoren bei mir taten. Ich denke, dass wir momentan in einem Zeitalter leben, das uns das Kennenlernen von ausländischen Unternehmen, Kulturen und Landschaften einfacher denn je macht. Deswegen rate ich, diese Chance zu nutzen und sich auf das Abenteuer einzulassen! Das aktive Teilhaben an den täglichen Tagesabläufen in einem anderen Land wird euch sowohl beruflich, als auch menschlich weiterbringen!
Arbeiten in Amerika ist „Work hard, Play hard“
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