Sonne, Strand und Freiheit - Leon's Auslandserfahrung

11. März 2020 von
Foto von Leon Wübbelmann
Leon Wübbelmann  ◦  330 Mal angeschaut  ◦  3 Minuten Lesezeit
Leon im Ausland

Sonne, Strand, Freiheit und viele neue Menschen kennenlernen. Das und viele mehr war mein Traum nachdem ich meine Schule im Sommer 2018 beendet habe. Gesagt, getan und der Flug war gebucht Amsterdam-Tokio. Da ich schon immer sehr gerne gereist bin habe ich mich auf diesen Moment besonders gefreut und war auch gespannt, was ich erleben werde. In meiner Jugend war ich schon viel alleine im Ausland daher fiel es mir am Anfang vielleicht einfacher zurechtzukommen. Dennoch war es eine große Herausforderung, vor der ich stand. Da ich mir vorher keinerlei Gedanken gemacht habe fühlte ich mich anfangs etwas erschlagen von der geballten Ausstrahlung Tokios. In Tokio brauchte ich meine Zeit um zurechtzukommen was mir definitiv einiges gelehrt hat mich für die nächste Reise besser vorbereiten. Und dies möchte ich im Folgenden mit euch teilen!

Das ich mir vorher aber keinen Plan gemacht habe führte zum besten Aspekt an meiner Reise - Flexibilität. Spontan zu sein und machen zu können was man will erwies sich als äußerst nützlich. Spontane Roadtrips, Länderwechsel und Freunde kennenlernen war so kein großes Problem mehr!

 

Nach Tokio und einem kleinen Zwischenstopp in Seoul kam ich endlich im wärmeren Vietnam an. Von Hanoi aus fuhr ich in Richtung Süden, wo Ho-Chi-Min Stadt inclusive das Partyleben mich erwarteten.

In Vietnam angekommen verbrachte ich Silvester und Neujahr in einer der atemberaubendsten Naturlandschaften weltweit - der Ha Long Bay. Einzigartige Felsen und wunderschönes Wasser waren prägend. Der Jahreszeit geschuldet war das Wetter leider nicht so gut, was sich aber durch die Landschaft leicht vergessen ließ. Nach den ersten Tagen in der Ha Long Bay entschied ich mich dann in Hanoi noch ein paar Tage zu verbringen. Dort angekommen genoss ich erstmal die Stadt und die nicht zu übersehenden Scooters. Ich entschied mich dann dazu auch etwas zu erleben und mir die Stadt und die umliegenden Regionen anzuschauen wie z.B. das Regierungsviertel. 

 

Nach einer Woche in Hanoi und ersten Begegnungen mit Rucksacktouristen wie mir hatte ich das Gefühl weiterzuziehen und machte ich mich auf den Weg nach Hoi An. Dieser Moment war besonders eindrucksvoll, da es das erste mal richtig gutes Wetter war.

Eine empfehlenswerte Aktivität ist definitiv der Hoi An pass. Ziemlich unkompliziert und schnell konnte ich mir auch ein Motorrad ausleihen und mich auf den Weg machen. Wunderschöne Bergpassagen mit atemberaubenden Ausblicken warteten schließlich auf mich. Zudem ist es recht einfach einen Kochkurs zu machen und von Einheimischen in die kulinarische Welt der Chilli einzutauchen. In Hoi An verbrachte ich fast zwei Wochen was im Nachhinein ziemlich ungewöhnlich wirkt aber die ersten Sonnenstrahlen haben mich einfach in den Bann gezogen. Zudem fand ich meinen ersten „Travelbuddy“ dort. Zusammen sind wir dann weiter Richtung Süden, um schließlich in Nah Trang anzukommen.

 

Ein Erlebnis was ich niemals aus Vietnam vergessen werde ist mein erster Tauchgang. Ich hätte mir niemals vorstellen können wie das Gefühl ist Unterwasser Tieren zu begegnen und mit ihnen die Unterwasserwelt zu erkunden. 

Leon

Über Mui Ne sind wir dann zu unserer letzten Station in Vietnam gereist. Ho-Chi-Minh-City.

Dort angekommen habe ich mich dann entschlossen etwas Geschichte und Kultur zu sehen. Neben den Tempelanlagen, die ich mir auf dem Weg vom Norden in den Süden anschaute, gab es nun viel zu sehen. Etwas Geschichte schadet dabei nie. Die Tunnelanlagen nahe Saigon (frühere Name Ho-Chi-Minh Stadt) zeigten auf was für eine zentrale Rolle diese Stadt innerhalb der Auseinandersetzungen und dem folgenden Krieg mit den Vereinigten Staaten spielte. Außerhalb der Stadt befinden sich alte Tunnelanlagen und nachbauten aus der Kriegszeit. Dort kann man an die gefallenen Opfer gedenken und nachvollziehen was für Innovationen und Ideen die Vietnamesen benutzt haben, um die Amerikaner fehlzuleiten. 

Fun fact:

So wie die Deutschen üblicherweise Mallorca als bevorzugtes Reiseziel auszuwählen finden andere Nationen andere Ort interessant. Beispielsweise war Nah Trang ein Hotspot für Russen. 

Tipp:

Die immer wieder auftauchenden Tempelanlagen solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Nutzt einen kleinen Zwischenstopp zum Essen und Trinken in Kombination mit einem kurzen Tempelbesuch!

Welches Reiseziel steht auf eurer Bucketlist? 


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